Aktuelle Tourdaten

Terra mineralia, Freiberg

18.09.2018 - 27.01.2019

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Bisherige Stationen

Museum König, Bonn

06.08.2015 - 31.01.2016

Senckenberg Naturmuseum, Frankfurt am Main

19.02.2016 - 26.06.2016

Naturhistorisches Museum, Wien

23.11.2016 - 17.04.2017

Naturerbe Zentrum, Rügen

03.07.2017 - 10.10.2017

Museum am Schölerberg, Osnabrück

05.01.2018 - 26.08.2018

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Besucherfeedback

"Super interessant, liebevoll im Detail und absolut informativ. Man muss mehrfach kommen!"

 

"Biodiversity is life! Very nice exhibition with good interactional games."

 

"Spannende Inhalte, toll aufbereitet. Besonders schön, dass die Ausstellung so interaktiv ist. Für Groß und Klein interessant. Danke!"

 

"Aufbau, Gestaltung, Informationen - einfach toll. Wir sollten alle die Natur mehr schätzen!"

 

"Really nice....and highly informative and finally, that selfie in the natural backdrop was superb! Thanks a lot."

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>> Die Ausstellung >> Ohne Ozean kein Leben

Ohne Ozean kein Leben

Die Ozeane sind der größte Lebensraum der Erde, aber vergleichsweise erst wenig erforscht. Vor allem die Tiefsee ist noch weitgehend unbekanntes Terrain, weil sie aufgrund des extremen Drucks, der niedrigen Temperaturen und der ewigen Dunkelheit schwierig zu dokumentieren und zu erfassen ist. Wir wissen allerdings, dass es auch dort eine große Artenvielfalt gibt.

 

Eine hohe Biodiversität herrscht besonders in der sogenannten euphotischen Zone, die von der Meeresoberfläche bis in ca. 200 Meter Tiefe reicht. Dieser vom Licht beeinflusste Bereich ist besonders produktiv, da hier die Primärproduzenten wie Phytoplankton, Tange oder Cyanobakterien durch Photosynthese Biomasse aufbauen, die von vielen Konsumenten, z.B. Fischen, genutzt wird.

 

Die Ozeane erbringen viele ökosystemare Dienstleistungen, die auf das Wirken von marinen Organismen zurückzuführen sind: Sie sind unerlässlich für den Wärmehaushalt unseres Planeten und sein Klima, bergen gewaltige Energieressourcen, sind Rohstoffquelle, Erholungsgebiet, Transportweg und versorgen einen Großteil der Menschheit mit Nahrung.

 

Das Leben im Meer hängt von den Primärproduzenten ab, die Energie aus Sonnenlicht oder in der dunklen Tiefsee aus der Umwandlung von Mineralstoffen gewinnen und damit ihre Biomasse erzeugen. In erster Linie ist dies das sogenannte Phytoplankton, ein- und wenig-zellige Algenarten. Diese Organismen bilden das erste Glied in der Nahrungskette. Sie werden von den Konsumenten erster Ordnung, z.B. dem Zooplankton, gefressen, die wiederum als Nahrung für die Konsumenten höheren Niveaus in der Nahrungskette dienen. 

Mit im Meer verankerten Experimentieranlagen, den sogenannten Mesokosmen, untersucht das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel wie das marine Ökosystem vor allem auf die Ozeanversauerung, aber auch auf eine Eutrophierung oder Salzgehaltsänderung reagiert.